Bevor wir miteinander arbeiten
Gute Zusammenarbeit beginnt nicht nur mit einem gemeinsamen Blick auf das Problem oder die gewünschte Lösung.
Es beginnt vielmehr mit einem gemeinsamen Verständnis darüber, ob ein Prozess tragfähig sein kann.
Nicht jede Organisation braucht im gleichen Moment dasselbe.
Und nicht jede Anfrage ist automatisch ein sinnvoller Ausgangspunkt für eine Zusammenarbeit.
Was ich in der Zusammenarbeit wichtig finde
Ich arbeite dort, wo Organisationen nicht nur über Veränderung sprechen, sondern bereit sind, sie in ihrem Unternehmensalltag auch zu ermöglichen.
Es braucht das gemeinsame Verständnis, dass Veränderung nicht nur ein gedanklicher Prozess ist, sondern strukturelle und zeitliche Bedingungen im Alltag berührt.
Und dass der Rahmen so gestaltet werden kann, dass Veränderung im System eine Chance hat, wirksam zu werden.
Woran ich erkenne, dass Zusammenarbeit für beide Seiten Sinn ergibt
Eine Zusammenarbeit ist für mich dann sinnvoll, wenn:
- die Organisation grundsätzlich bereit ist, Veränderung nicht nur zu entwerfen, sondern zu ermöglichen
- Entscheidungs- und Gestaltungsräume im Prozess realistisch vorhanden sind oder geschaffen werden können
- der Alltag nicht nur als Gegenkraft zur Veränderung gesehen wird, sondern als Teil des Systems, mit dem gearbeitet wird
- ein ernsthaftes Interesse besteht, Muster in der Zusammenarbeit zu verstehen, nicht nur Symptome zu bearbeiten
- sowie Zeit und Ressourcen für den partizipativen Entwicklungsprozess bereitgestellt werden, auch, nachdem ich meine Arbeit beendet habe
Unterschiedliche Formen von Zusammenarbeit
Je nach Ausgangssituation kann Zusammenarbeit sehr unterschiedlich aussehen.
Manchmal geht es um tiefgreifende Transformationsprozesse, die die gesamte Organisation betreffen.
Manchmal um fokussierte Entwicklungsräume in einzelnen Teams oder Bereichen.
Und manchmal auch um erste Klärungen, um überhaupt sichtbar zu machen, was im System gerade wirkt. Zur gemeinsamen Orientierung und, um
anschließend an den wirksamen Stellen mit weiteren Schritten ansetzen zu können.
Mein Anliegen
Mir ist wichtig, dass die Energie, die wir in Veränderungsprozesse stecken, nicht verpufft. Weder auf Seiten der Organisation noch auf meiner Seite.
Noch folgenschwerer ist jedoch, wenn das Gegenteil der gewünschten Dynamik entsteht: eine Veränderungsmüdigkeit, das Gefühl, es wurde wieder „eine Sau durchs Dorf getrieben“,
man hat sich mit viel Enthusiasmus eingebracht und am Ende verändert sich doch nichts.
Deshalb ist diese Klärung vorab kein Filter im engen Sinn, sondern ein gemeinsamer Realitätscheck:
Passt der Moment, passt der Rahmen, passt die Bereitschaft – für das, was sich entwickeln soll?
Kontakt
Wenn dein Kontext offen ist für einen solchen Prozess, freue ich mich sehr über eine Kontaktaufnahme.
Und wenn du noch unsicher bist, ist auch das ein guter Ausgangspunkt für ein unverbindliches klärendes Gespräch
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